Sommer, Sonne, Agility

Das vergangene Wochenende stand wieder einmal ganz im Zeichen des Agilitys. Noch allerdings kein Turnier (unsere Saison fängt erst nächsten Monat an), sondern wieder ein Seminar. Dieses Mal zog es uns nach Frankfurt, genauer gesagt, wieder zu den Agility Freunden Rhein Main. Hier gab es am Wochenende ein Agilityseminar mit Alex Beitl und Sonja Völker.
Dieses Seminar war wirklich sehr toll: Das Wetter sparte nicht mit einem wolkenfreien Himmel und viel Sonne (ich glaub, ich habe mir meinen ersten Fast-Sonnenbrand in diesem Jahr geholt) und der Platz sah ungefähr aus wie der Garten von meinen Eltern (nur viel größer), d.h. weder Schlaglöcher, sondern richtig guter gepflegter Rasen. Und last but not least waren die beiden Seminarleiter sehr freundlich und gaben sehr gute Tipps und Ideen für mein weiteres Training. Sowohl Sonja als auch Alex fanden Pitú toll und zeigten sich wirklich überrascht, als ich erzählte, dass er halt ab und an die ein oder andere Stange reißt. Denn am Wochenende war davon (dank des Seminar-Mottos „Lass deinen Hund NIE aus den Augen“) so gut wie gar nichts zu sehen. 🙂 Schön fand ich persönlich, dass man sich bei beiden Seminarleitern ernst genommen und gut aufgehoben fühlte und wirklich passende Tipps für sich und den vierbeinigen Sportpartner bekam.

Pitú beim Agiseminar

Videos gibts vom Wochenende leider keine, wohl aber noch weitere Fotos. Diese muss ich aber erst einmal bearbeiten und werde sie dann nächste Woche online stellen.

Super Wetter bei super Seminar

Eigentlich wollte ich ja in nächster Zeit primär Obedience trainieren. Und eigentlich war für das Wochenende auch nicht so schönes Wetter angesagt. Aber uneigentlich waren wir am Wochenende Agi-bildungstechnisch unterwegs und zwar in Solingen auf einem Seminar von Philipp Müller-Schnick und Thomas Behrendt.
Das Wetter war super, das Seminar anstrengend. Zwar hatte ich schon einiges von diesen beiden Agility-Seminarleitern gehört, was ich jetzt auch bestätigen kann: Es IST definitiv anstrengend. 🙂 Aber es hat mir auch wieder einige Anregungen fürs weitere Training gegeben.
An beiden Tagen standen jeweils vier Trainingseinheiten in Sechser-Gruppen auf dem Programm, was dazu führte, dass am Sonntagnachmittag einige Hunde kaum noch zum Mitarbeiten zu bewegen waren. Pitú zählte da allerdings nicht dazu. 😉 Lust hatte er auch noch beim letzten Lauf, allerdings merkte ich ihm deutlich an, dass seine Konzentrationsfähigkeit bis dahin deutlich abgenommen hatte. Auch dass er die gesamte Rückfahrt und den anschließenden Abend durchgehend verpennt hatte, deute ich als Zeichen dessen, dass er richtig müde war.

Pitú ist müde

Mit ging es unterdessen nicht großartig anders. Während ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag von Agility-Geräten träumte, deutete ich auf dem Rückweg auf der Autobahn jedes überholte bzw. überholende Auto als Hund und plante diverse Wechsel vor/hinter ihm. 😉 Denn das richtige Wechseln zu richtiger Zeit und am richtigen Ort sowie das Stellen des Hundes in schwierigen Situationen war definitiv eines der Schwerpunkte des Seminars.
Videos oder Fotos gibt es keine, wir waren alle viel zu müde um in den Pausezeiten noch zu „arbeiten“, dafür gibt es aber bald einen neuen Freund auf Pitús Liste der hochbegabten Freunde.

Mitm Border aufm Agi-Seminar

Ungefähr so kam ich mir am Wochenende vor, nachdem ich mindestens fünf Mal erklären musste, dass Pitú weder ein „hübscher Mischling“ noch ein „Border Collie“ sei. Und ich konnte leider auch nicht Pitús Border Collie Züchter nennen… 😉

Lauf Pitú, lauf

Pitú und ich sind am Wochenende nämlich gemeinsam mit Annika (Schnute und Max), Daria (Kira und Joulean), Ines (Anubis und Gwynn) zur „Fortbildung“ in die Eifel gefahren, um dort an einem Agility-Seminar von Daniel Schröder und Martin Eberle teilzunehmen.
Es gibt viele Videos von diesem Wochenende, aber da Pitú und ich jetzt erst einmal an (s)einem Stangenproblem arbeiten werden (er nimmt sich leider wenig Zeit zum Springen und „holzt“ so teilweise recht gewaltig…), weiß ich noch nicht, welche ich davon online stellen möchte. Somit belasse ich es erst einmal bei ein paar charakterisierenden Fotos vom WE.

Pitú steht Pitú springt

Und leider…

...kein Kommentar...

Aber um das jetzt nicht ganz negativ stehen zu lassen… Ich bin sehr stolz auf Pitús Kontaktzonen und war am Wochenende selbst davon beeindruckt, wie toll er schwierige Slalomeingänge eigenständig meisterte. 🙂 Komplett katastrophal waren unsere Läufe also nicht. Und laut Daniel („Jeden Tag zehn Minuten Sprungtraining und in zwei Wochen ist das Problem gegessen“) ist bei dem Stangenproblem auch noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Das Geburtstagsgeschenk

Zur Feier des Tages sind wir mit Pitús Freunden Max, Schnute und Murphy nach Göttingen gefahren, um dort an einem Zwei-Tages-Agi-Seminar bei Lisa Germann und Diana Domokos teilzunehmen.
Pitú und ich sind auch heute immer noch müde und Pitú hat es am Sonntagabend tatsächlich geschafft, bei einer Endbesprechung im Parcours kurz einzunicken. Und wer Pitú kennt oder ihn schon mal beim Agi-Training erlebt hat, weiß, dass ich bisher dachte, dass dies ein Ding der Unmöglichkeit sei. 😉
Ich habe bei diesem wirklich tollen Seminar sehr viel gelernt und werde mich in den nächsten Wochen noch mal voll und ganz den Basics in unserer Agi-Ausbildung widmen.